Ja zur Integration

Rund 1.5 Mio. Franken sind eine stolze Summe, werden Sie sich sagen. Doch dieser Betrag ist gut angelegtes Geld in das Kantonale Integrationsprogramm (KIP2bis), über welches wir am 28. November abstimmen. Mit diesem Geld können wichtige Integrationsprogramme für die nächsten zwei Jahre  finanziert werden, wie z.B Programme der früher Förderung, darunter die Sprachförderung. Wir alle wissen, wie wichtig das Beherrschen der deutschen Sprache ist und diese sollen fremdsprachige Kinder möglichst früh erlernen.  Chancengleichheit, Integration und Prävention haben sich Kanton und Gemeinden mit diesem Programm auf die Fahne geschrieben. In der Tat ist dieses Integrationsprogramm zusammen mit den Gemeinden erarbeitet worden. Um so wichtiger ist, dass diese Gelder auch fliessen, damit die Gemeinden ihre verschiedenen Projekte finanzieren können. Darüber hinaus schüttet auch der Bund den namhaften Betrag von 1.7 Mio. Franken aus, sofern der Kanton seine Fördergelder freigibt. Leider hat die SVP das Referendum dagegen ergriffen. Als Gemeindepolitikerin lehne ich das Referendum kategorisch ab, da viele Projekte wegen mangelnder Finanzierung hinfällig würden. Wir würden unserer Gemeinde, unserem Kanton und somit dieser wichtigen Investitionen in die Zukunft einen Bärendienst erweisen. Für mich ist Chancengleichheit ein wichtiges Element für eine erfolgreiche Integration. Deshalb empfehle ich Ihnen ein Ja zum KIP2bis.


– Béatrix v. Sury
Gemeinderätin und Landrätin Die Mitte
Quelle: Wochenblatt 18.11.21, S. 9, Ja zur Integration

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